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| DO 09.09.2010 | ||||||||
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| FR 10.09.2010 | ||||||||
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Die Gemeinde Klosters-Serneus besitzt im Zentrum von Klosters mit dem Montana-Areal eine Entwicklungsreserve von strategischer Bedeutung. Durch eine Quartierplanung soll das Areal so weit entwickelt werden, dass Nutzungen möglich werden, die das Zentrum von Klosters und die Bahnhofstrasse stärken.
pd | Den Arbeiten gingen Bedürfnisabklärungen in der Bevölkerung und mit den direkt betroffenen Grundeigentümern voraus. Die Arealentwicklung wird kombiniert mit einem Konzept zur Aufwertung des Bahnhofplatzes mit Bushof. Dazu werden die Rhätische Bahn, die Busbetreiber und Tourismusvertreter frühzeitig involviert. Ein wesentliches Element der Arealentwicklung im Bereich Montana ist die Integration einer öffentlichen Sammelgarage.
Breite Mitwirkung
In einer ersten Stufe hat der Gemeindevorstand zu einem öffentlichen «World Café» eingeladen. Zahlreiche Betroffene und Interessierte nutzten diese Gelegenheit, ihre Vorstellungen an das Montana-Areal und den Bahnhofplatz zu diskutieren und zu Handen des Vorstandes zu formulieren. Die Diskussion zeigte, dass der Fokus auf Nutzungen zu legen ist, die dem Dorf einen nachhaltigen Nutzen bringen. Dazu gehören Detailhandelsflächen, welche die Bahnhofstrasse stärken und beleben, ebenso wie zusätzliche Angebote für einheimisches Wohnen (Erstwohnungen für Klosterser und Neuzuzüger) im Zentrum. Der Bedarf für eine Sammelgarage wurde breit anerkannt, ebenfalls die gute Anbindung des Areals an den Bahnhof und die Bergbahnen sowie die Gestaltung eines vielfältig nutzbaren, das Erscheinungsbild des Ortes aufwertenden Platzes.
Einbezug der Grundeigentümer
Bereits heute gibt es im Montana-Areal starke funktionale Abhängigkeiten gegenüber den umliegenden Grundstücken. So queren namentlich Zufahrten und Wege das Areal. Diese sind auch bei einer Neunutzung zu erhalten. Andererseits besteht die Möglichkeit, im Montana-Areal fehlenden oder in den umliegenden Grundstücken schwer zu realisierenden Parkraum zu schaffen. Insbesondere zwischen dem Grundstück der Gemeinde und der Post lassen sich grosse Synergien nutzen. Aus diesem Grund erfolgt die Planung in enger Zusammenarbeit mit den Vertretern der Post.
Ambitioniertes Terminprogramm
Mit dem Einleitungsbeschluss zur Quartierplanung wurde der Startschuss zur Planung gegeben. In den kommenden Wochen und Monaten entwickelt die Planungskommission unter Beizug eines Planungsbüros Bebauungs- und Erschliessungsstudien für das Montana-Areal und Gestaltungskonzepte für die Neuorganisation des Bahnhofplatzes. Es ist das Ziel, bereits im Sommer erste Entwürfe diskutieren zu können. Diese sollen zu gegebener Zeit wiederum einer breiten Mitwirkung vorgelegt werden.
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